Ich glaube, es gibt eine ganz besondere Art von Liebe zwischen Mensch und Hund.
Und zwar die zu einem Hund mit richtig starkem Charakter.
Und zwar die zu einem Hund mit richtig starkem Charakter.
Nicht zu einem Hund, der quasi schon mit einem eingebauten Will-to-Please auf die Welt kommt und sich gefühlt nebenbei selbst erzieht. Sondern zu diesen Hunden, die dich wirklich fordern. Die ihren eigenen Kopf haben. Terrier zum Beispiel. Oder manche Hunde aus dem Schutzdienstbereich. Hunde, die nicht immer sofort sagen: „Alles klar, Chef.“
Mit so einem Hund ist das Zusammenleben oft… sagen wir mal… intensiv.
Diese Liebe entsteht nämlich nicht einfach so.
Die erarbeitet man sich. Zusammen.
Die erarbeitet man sich. Zusammen.
Und ich würde behaupten:
So ungefähr 70 % der Arbeit liegt dabei erstmal beim Menschen.
So ungefähr 70 % der Arbeit liegt dabei erstmal beim Menschen.
Die Phase, über die kaum jemand spricht
Mit einem charakterstarken Hund gibt es Momente, die mental echt anstrengend sind.
Ich weiß das, weil ich genau da selber durch musste.
Ich weiß das, weil ich genau da selber durch musste.
Es gab Zeiten mit Horst – besonders in seiner Hochphase – da war ich komplett am Limit. Und ich erinnere mich noch sehr gut an einen Gedanken, der mir damals durch den Kopf gegangen ist:
Wenn jetzt die Leine reißen würde und er einfach wegrennen würde… dann renne ich nicht hinterher, mein Problem wäre mit einem Mal verschwunden.
Und kaum eine Minute später schämt man sich natürlich für so einen Gedanken.
Aber die Wahrheit ist: Diese Gedanken existieren.
Aber die Wahrheit ist: Diese Gedanken existieren.
Wenn Probleme mit dem Hund dauerhaft da sind, wenn man ständig aufpassen muss, wenn jeder Spaziergang Stress bedeutet – dann kann das mental unglaublich belastend sein.
Darüber wird nur viel zu selten gesprochen.
Der Punkt, an dem man sich Hilfe holt
Irgendwann kommt der Moment, an dem man merkt:
So geht es nicht weiter.
So geht es nicht weiter.
Dann holt man sich Hilfe. Man beginnt zu trainieren. Wirklich zu arbeiten.
Und dann passiert etwas, das wahrscheinlich jeder kennt, der mit einem schwierigen Hund trainiert:
Es gibt Fortschritte.
Dann Rückschläge.
Dann wieder kleine Fortschritte.
Dann Rückschläge.
Dann wieder kleine Fortschritte.
Und diese kleinen Momente… sie sind riesig. Ich kann diese Glücksmomente immer noch spüren. Es ist unbeschreiblich.
Der Spaziergang, der plötzlich entspannt läuft.
Der Rückruf, der endlich funktioniert.
Die Begegnung mit einem anderen Hund, die auf einmal ruhig bleibt.
Der Rückruf, der endlich funktioniert.
Die Begegnung mit einem anderen Hund, die auf einmal ruhig bleibt.
Für andere Leute sind das vielleicht Kleinigkeiten. Ja es können wirklich kaum Leute nachepgfinden, wenn du Party machst, weil dein Hund mal nicht auslöst. Oder wenn wir plötzlich am Hundeplatz vorbeigehen können und er von sich aus einen Bogen macht, weil er eigentlich keinen Bock auf Stress hat. Auf einmal kann man seinen Hund lesen.
Für dich fühlt sich das an, als hättest du gerade im Lotto gewonnen.
Für dich fühlt sich das an, als hättest du gerade im Lotto gewonnen.
Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben
Und ja, danach gibt es wieder Tage, an denen man das Gefühl hat, man fällt drei Schritte zurück.
Aber Stück für Stück merkt man:
Es wird besser.
Es wird besser.
Bis irgendwann der Moment kommt, an dem du plötzlich merkst:
Da ist er.
Der Hund, den du dir immer gewünscht hast.
Nicht perfekt.
Aber ihr funktioniert zusammen. Wirklich.
Aber ihr funktioniert zusammen. Wirklich.
Und genau dann wird einem klar, warum diese Liebe so unglaublich stark ist.
Weil sie nicht selbstverständlich ist.
Sie ist das Ergebnis von Arbeit.
Von Geduld.
Von Frust.
Von Tränen.
Und von ganz vielen kleinen Siegen.
Von Geduld.
Von Frust.
Von Tränen.
Und von ganz vielen kleinen Siegen.
Das verstehen nur Menschen mit solchen Hunden
Ich glaube ehrlich gesagt, dass das nur Hundehalter wirklich nachempfinden können, die selbst so eine kleine Granate zu Hause haben.
Menschen mit sehr leichtführigen Hunden lieben ihre Hunde natürlich genauso. Das steht überhaupt nicht zur Diskussion.
Aber diese spezielle Beziehung, die entsteht, wenn man gemeinsam durch schwierige Phasen geht – die fühlt sich einfach anders an.
Intensiver. Tiefer.
Und irgendwann sitzt man da…
Irgendwann sitzt du zu Hause.
Der Hund liegt irgendwo in deiner Nähe. Vielleicht schnarcht er leise.
Der Hund liegt irgendwo in deiner Nähe. Vielleicht schnarcht er leise.
Und du schaust ihn an und denkst dir:
Wie um alles in der Welt haben wir diese Zeit damals eigentlich überlebt?
Und gleichzeitig weißt du genau:
Es hat sich gelohnt.
Wenn du gerade mittendrin steckst
Wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem du denkst:
„Boah… ich würde diesen Hund am liebsten einmal über den Tierheimzaun werfen.“
Dann kann ich dir nur sagen:
Mit diesem Gedanken bist du nicht allein.
Mit diesem Gedanken bist du nicht allein.
Ganz viele Menschen mit schwierigen Hunden haben solche Momente.
Nur redet kaum jemand darüber.
Nur redet kaum jemand darüber.
Es ist okay, überfordert zu sein.
Es ist okay, sich Hilfe zu holen.
Und es ist völlig okay, wenn nicht alles perfekt läuft.
Es ist okay, sich Hilfe zu holen.
Und es ist völlig okay, wenn nicht alles perfekt läuft.
Perfektion erwartet niemand.
Aber ein gutes Zusammenleben mit dem eigenen Hund – das darf man sich wünschen. Und dafür darf man arbeiten.
Und ich verspreche dir etwas
Die Liebe zu deinem Hund wird dadurch nicht kleiner.
Ganz im Gegenteil.
Sie wird stärker.
Und irgendwann merkst du:
Genau dieser Weg hat euch zu einem richtig guten Team gemacht.
Genau dieser Weg hat euch zu einem richtig guten Team gemacht.
Und das ist eine ganz besondere Art von Liebe.